Flexible Renten?

Wer hat Angst vor flexiblen Renten?

Modelle, die an den Kapitalmarkt gekoppelt sind, gelten als Tabu – einige Kassen haben sie trotzdem eingeführt

Michael Ferber (NZZ  21.04.2022)

ht. Im Beitrag von Michael Ferber werden verschiedene Aspekte der flexiblen Renten (Wackelrenten) erörtert.
Erfahrungen und Meinungen zu bestehenden Modellen lassen „aufhorchen“. 
Hier der Link zum lesenswerten Beitrag zur Verfügung gestellt von unserem Mitglied Christoph Zürcher.

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DV 2023: 11. Mai Heimiswil

Die DV ist 2023 findet am 11. Mai 2023 im Landgasthof
Löwen in Heimiswil
statt. Eine Einladung mit Details erfolgt zu gegebener Zeit mit der Aufforderung die Zahl der Delegierten zu melden an die Regionen.

 

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Mitarbeitende für das Schulmuseum gesucht

Das Schulmuseum bietet Lehrkräften interessante Einsatzgebiete.

Aus dem Werbebrief können folgende Informationen entnommen werden:

Sehr geehrte Damen und Herren

Sind Sie an der Schule und ihrer Geschichte interessiert?

Möchten Sie ehrenamtlich im Schulmuseum Bern mitarbeiten – in produktiven, kommunikativen Teams?

Möchten Sie dazu beitragen, dass Schule und Unterricht, wie sie früher waren, nicht verblassen? 

Das Schulmuseum, ein Kompetenzzentrum für die historische Entwicklung der Schule im Kanton Bern, sucht Sie.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Als eines von drei Schulmuseen in der Schweiz betreibt das Schulmuseum Bern in Köniz ein Museum mit einem historischen Klassenzimmer. Es verfügt über eine riesige schulgeschichtliche Materialsammlung (60’000 Objekte, d.h., Bücher, Schulhefte, Schulmobiliar, Dokumente) und es präsentiert eine
          Sonderausstellung mit dem Thema
          «Jitz rede-n-ig!»
          (Mehr Teilhabe am Stimmengewirr im Klassenzimmer)

          noch bis 23. September 2022
Ebenfalls wird eine  neue Führung angeboten:
          «Mit Schnaps und Ranzen»
          (Unterwegs im Sammlungslabyrinth des Schulmuseums Bern)
          bis auf weiteres

Weitere Informationen zu Stiftung und Museum www.schulmuseumbern.ch.

Die Stiftung Schulmuseum Bern in Köniz unterhält Leistungsverträge mit dem Kanton Bern und der Gemeinde Köniz. Unter den Gönnern finden sich die Burgergemeinde Bern, der Kanton Bern (Swisslos) sowie die Gemeinde Köniz und die Kirchgemeinde Köniz.

Im Schulmuseum Bern betätigen Sie sich wahlweise als Ausstellungsbetreuer/in (während den Öffnungszeiten) ‘Schulmeister’ / ‘Lehrgotte’ (in historischen Lektionen) Mitarbeiter/in in der Sammlung (Sichtung, Inventarisierung) Co-Ressortleiter/in oder Stiftungsrat /Stiftungsrätin.

Ihre Einsatzzeit bestimmen Sie selber – punktuell, längerfristig, in einem Praktikum.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf (031 971 04 07 oder Ihre Email (info@schulmuseumbern.ch).

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Kapital oder Rente beziehen?

Kapital statt Rente? Das sind die Risiken

Pensionskassen rechnen Guthaben in immer magerere Renten um. Das macht den Kapitalbezug im Vergleich noch attraktiver. Allerdings übernimmt man damit eine Reihe von Risiken, die man sehr genau abwägen muss.

Was bis vor kurzem noch Tabu war, ist heute Realität: Immer mehr Pensionskassen senken ihren Umwandlungssatz auf 5 Prozent. Künftige Rentner müssen also mit deutlich weniger Geld auskommen.

Viele angehende Pensionierte überlegen deshalb, ihr Altersguthaben auszahlen zu lassen und selbst anzulegen. Denn schon eine relativ bescheidene Rendite bessert das Einkommen deutlich auf.

Ein Beispiel: Ein unverheirateter 65-Jähriger hat in seiner Pensionskasse 500’000 Franken angespart. Bei einem Umwandlungssatz von 5 Prozent erhält er 25’000 Franken Rente pro Jahr. Da er die Rente zu 100 Prozent als Einkommen versteuern muss, bleiben ihm bei einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent noch 17‘500 Franken.

Lässt er hingegen sein Guthaben auszahlen, bekommt er nach Abzug der Auszahlungssteuer 462‘000 Franken. Anschliessend muss er das Kapital als Vermögen versteuern. Der Versicherte hat eine statistische Lebenserwartung von 84,2 Jahren. In den verbleibenden 19,2 Jahren kann er sich jedes Jahr 22’515 Franken auszahlen, wenn sein Guthaben 0,5 Prozent Rendite abwirft. Erwirtschaftet er 1 Prozent Rendite, sind es schon 24’995 Franken (siehe Tabelle).

Selbst mit 0 Prozent Rendite bleibt mehr übrig als mit der Rente

Beispiel: Lediger 65-Jähriger mit einer statistischen Restlebenserwartung von 19,2 Jahren*. PK-Guthaben 500’000 Franken, Auszahlungssteuer 7,6%, Kapital nach Steuern 462’000 Franken, abzüglich Vermögenssteuer

* Quelle: Bundesamt für Statistik

Quelle: VZ VermögensZentrum
 

Keine Leistungen im Todesfall

Legt man sein Kapital selbst an, kann man die Anlagen auf seine Situation abstimmen und entscheiden, welche Risiken man eingehen will. Braucht man nicht alles Geld bis zum Tod auf, geht der Rest an die Erben. Andererseits haben die Hinterbliebenen keinen Anspruch auf eine Rente, da die Pensionskasse nicht mehr zuständig ist.

Das grösste Risiko bleibt für Kapitalbezüger aber ein langes Leben. Leben sie deutlich länger als der Durchschnitt, kann ihnen das Geld ausgehen.

Darum ist es oft besser, den Kapitalbezug mit der Rente zu kombinieren. Die Rente sichert die Existenz bis ins hohe Alter, und mit dem ausbezahlten Kapital kann man sich Wünsche erfüllen, die darüber hinausgehen.

Bei Ehepaaren, die sich für einen solchen Mischbezug entscheiden, wählt häufig ein Ehepartner das Kapital und der andere die Rente. Wer von beiden am besten die Rente und wer das Kapital beziehen soll, hängt vor allem davon ab, welchen Umwandlungssatz die beiden Pensionskassen anwenden, um die Renten zu berechnen. Darum muss man die Konditionen sehr genau vergleichen.

Beim Mischbezug sollten Ehepaare auch genau abklären, welche Leistungen dem überlebenden Partner zustehen. In der Regel bekommen Witwen und Witwer 60 Prozent der Altersrente. Einige Pensionskassen schränken ihre Leistungen jedoch ein, wenn der Altersunterschied zwischen den Eheleuten sehr gross ist oder wenn die versicherte Person erst spät geheiratet hat.

Sie stehen vor der Pensionierung und haben Fragen? Die VZ-Experten beraten Sie bei Ihren wichtigsten Entscheidungen. Rufen Sie an unter 044 207 27 27 und reservieren Sie einen kostenlosen Termin. Oder bestellen Sie das kostenlose Merkblatt:

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Frühpensioniert und langjähriges Mitglied LEBE / BB?

Lehrpersonen, die Mitglied bei LEBE / Bildung Bern waren, können einen Beitrag aus dem Solidaritätsfonds beantragen. Details finden sich hier.

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