Berufliche Vorsorge der bernischen Lehrkräfte unterdurchschnittlich im interkantonalen Vergleich

Berner Lehrkräfte sind auch als Rentnerinnen und Rentner im interkantonalen Vergleich schlechter gestellt wie dem Bericht des Regierungsrates an den Grossen Rat entnommen werden kann.

Auszug aus dem Bericht des Regierungsrates zur Motion 216-2013, LAGRev12 (Kropf, Bern)

Auf Seite 72 wird die berufliche Vorsorge beleuchtet.

5.2.3 Berufliche Vorsorge
…Der Regierungsrat erachtet eine abschliessende Beurteilung betreffend die berufliche Vorsorge als herausfordernd. Grundsätzlich weist der interkantonale Vergleich auf eine eher unterdurchschnittliche Position der BLVK hin. Die Höhe der Altersrenten im Rücktrittsalter 65 liegt unter dem Mittelwert der Vergleichskantone, zudem sind die Arbeitnehmer-Nicht-Sparbeiträge (Sanierungs- und Finanzierungsbeiträge, Risiko- und Verwaltungskosten) hoch. Dies liegt vor allem an den zu entrichtenden Finanzierungsbeiträgen. Im Quervergleich am tiefsten ist auch der momentane Umwandlungssatz der BLVK. Die resultierende Leistung für die Arbeitnehmenden und die damit verbundenen Kosten für die Arbeitnehmenden stehen dadurch in einem ungleichen Verhältnis. Allerdings stellt das aktuell vorliegende Bild eine Momentaufnahme dar. Verschiedene Kantone haben seit Durchführung des interkantonalen Vergleichs Anpassungen vorgenommen, so dass der Vergleich in den nächsten Jahren anders aussehen könnte.
Angesichts des kürzlich erst eingeführten neuen Pensionskassengesetzes und den damit verbundenen Änderungen betreffend Primat, Anpassung der Beiträge und Leistungen usw. sowie der momentanen Finanzlage geht der Regierungsrat – trotz der geschilderten Ausgangslage – nicht davon aus, dass zurzeit Verbesserungen in diesem Bereich vorgenommen werden können…

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