BLVK: Das schwierige Jahr 2018 ist Vergangenheit

 

2018 war anlagetechnisch ein sehr schwieriges und anspruchsvolles Jahr. Die BLVK konnte auf den von ihr verwalteten Vermögen nur eine negative Rendite von -3.6% erzielen (2017: +7.5%). Die Sparguthaben werden deshalb per Ende 2018 mit 1.0% verzinst (2017: 2.5%). Der Deckungsgrad ist von 94.7% im Vorjahr auf 90.3% gesunken.

Aktuell sieht die Lage wieder besser aus. Nach Aussage des BLVK-Direktors Thomas Keller sind die Verluste des vergangenen Jahres in den ersten drei Monaten 2019 weitgehend wieder zurückgeholt worden.

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Laufende Renten kürzen / nicht kürzen?

Angesichts der Lage auf den Finanzmärkten und den demografischen Veränderungen wird die Frage, ob laufende Renten in Zukunft gekürzt werden sollen, immer wieder aufgeworfen.

Wer Interesse am Thema hat, lese den unten aufgeführten Beitrag aus der NZZ vom 29.04.2019

VORSORGEN MIT DER PENSIONSKASSE

«Laufende Renten auf keinen Fall antasten»

BVK-Chef Thomas Schönbächler erläutert, wie die Pensionskasse auf die Schieflage der beruflichen Vorsorge in der Schweiz reagiert

Herr Schönbächler, die BVK hat wie viele Pensionskassen ein schwieriges Anlagejahr 2018 hinter sich. Zum Jahresende entstand eine Unterdeckung, der Deckungsgrad fiel auf 95,1%. Wie ist die Lage jetzt?

Wir haben in den ersten drei Monaten des Jahres den Verlust des Vorjahres mehr als wettgemacht. Die Performance im ersten Quartal dieses Jahres war 5,7%, unser Deckungsgrad lag Ende März bei 100,2%.

Sollte es aber einen Rückschlag an den Börsen geben, ist dieser Deckungsgrad nicht allzu komfortabel. Was ist Ihr Ziel?

Ein Deckungsgrad von 110% bis 115% auf Sicht von fünf bis zehn Jahren. Ab 100% zahlen wir den aktiven Versicherten dieselbe Verzinsung wie den Rentnern. Dies ist für die Generationenfairness zentral. Die aktiv Versicherten ermöglichen mit ihrem Risikokapital die Anlagestrategie und sollen hierfür mit einem guten Zins auch entschädigt werden. Ab 115% fangen wir an, höhere Verzinsungen auszusprechen. Weiterlesen

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Pensionierte zurück ins Schulzimmer! Präsident Jürg Boss nimmt Stellung

Jürg Boss wurde als Präsident des Kantonalvorstandes der Pensioniertenvereinigung Bernischer Lehrkräfte (PVBL) von Radio DRS (Regionaljournal) um eine Stellungnahme betreffend Rückkehr von pensionierten Lehrkräften in die Schulstube interviewt.
Der Radiobeitrag kann hier abgerufen werden:
(Bild anklicken mit Lautsprechersymbol)

https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/lehrermangel-im-kanton-bern-pensionierte-zurueck-ins-schulzimmer

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Laufende Renten kürzen?

Beitrag in „Vorsorge aktuell, 31. Januar 2019 /05“

Nationalratskommission gegen flexible Renten.

Die laufenden Renten im überobligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge sollen nicht je nach Finanzlage der Kasse erhöht oder gesenkt werden. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats hat sich dagegen ausgesprochen. Mit 10 zu 8 Stimmen bei 4 Enthaltungen beantragt die Kommission ihrem Rat, eine parlamentarischen Initiative von Thomas Weibel (GLP) abzulehnen. Nach Meinung der Kommission würde es für die Versicherten eine grosse Unsicherheit bedeuten, wenn laufende Renten gekürzt werden dürften. Zudem arbeiteten die Sozialpartner derzeit an der nächsten grösseren Reform der beruflichen Vorsorge. Dieser Arbeit sei nicht mit einem derart grundsätzlichen Anliegen vorzugreifen. (sda)

Kommentar:

Der Versuch, gesprochene Renten kürzbar zu machen durch Änderung des BVG, ist vorläufig in der zuständigen Nationalratskommission gescheitert. Aber Achtung: die Mehrheit von 10 Stimmen dagegen ist nur eine relative Mehrheit. Bei den gegenwärtigen Mehrheitsverhältnissen im Nationalrat hat die Motion Weibel (GLP) gute Chancen, angenommen zu werden.

Christoph Zürcher

31.1.2018


							
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Kapital oder Rente beziehen?

Kapital statt Rente? Das sind die Risiken

Pensionskassen rechnen Guthaben in immer magerere Renten um. Das macht den Kapitalbezug im Vergleich noch attraktiver. Allerdings übernimmt man damit eine Reihe von Risiken, die man sehr genau abwägen muss.

Was bis vor kurzem noch Tabu war, ist heute Realität: Immer mehr Pensionskassen senken ihren Umwandlungssatz auf 5 Prozent. Künftige Rentner müssen also mit deutlich weniger Geld auskommen.

Viele angehende Pensionierte überlegen deshalb, ihr Altersguthaben auszahlen zu lassen und selbst anzulegen. Denn schon eine relativ bescheidene Rendite bessert das Einkommen deutlich auf.

Ein Beispiel: Ein unverheirateter 65-Jähriger hat in seiner Pensionskasse 500’000 Franken angespart. Bei einem Umwandlungssatz von 5 Prozent erhält er 25’000 Franken Rente pro Jahr. Da er die Rente zu 100 Prozent als Einkommen versteuern muss, bleiben ihm bei einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent noch 17‘500 Franken.

Lässt er hingegen sein Guthaben auszahlen, bekommt er nach Abzug der Auszahlungssteuer 462‘000 Franken. Anschliessend muss er das Kapital als Vermögen versteuern. Der Versicherte hat eine statistische Lebenserwartung von 84,2 Jahren. In den verbleibenden 19,2 Jahren kann er sich jedes Jahr 22’515 Franken auszahlen, wenn sein Guthaben 0,5 Prozent Rendite abwirft. Erwirtschaftet er 1 Prozent Rendite, sind es schon 24’995 Franken (siehe Tabelle).

Selbst mit 0 Prozent Rendite bleibt mehr übrig als mit der Rente

Beispiel: Lediger 65-Jähriger mit einer statistischen Restlebenserwartung von 19,2 Jahren*. PK-Guthaben 500’000 Franken, Auszahlungssteuer 7,6%, Kapital nach Steuern 462’000 Franken, abzüglich Vermögenssteuer

* Quelle: Bundesamt für Statistik

Quelle: VZ VermögensZentrum
 

Keine Leistungen im Todesfall

Legt man sein Kapital selbst an, kann man die Anlagen auf seine Situation abstimmen und entscheiden, welche Risiken man eingehen will. Braucht man nicht alles Geld bis zum Tod auf, geht der Rest an die Erben. Andererseits haben die Hinterbliebenen keinen Anspruch auf eine Rente, da die Pensionskasse nicht mehr zuständig ist.

Das grösste Risiko bleibt für Kapitalbezüger aber ein langes Leben. Leben sie deutlich länger als der Durchschnitt, kann ihnen das Geld ausgehen.

Darum ist es oft besser, den Kapitalbezug mit der Rente zu kombinieren. Die Rente sichert die Existenz bis ins hohe Alter, und mit dem ausbezahlten Kapital kann man sich Wünsche erfüllen, die darüber hinausgehen.

Bei Ehepaaren, die sich für einen solchen Mischbezug entscheiden, wählt häufig ein Ehepartner das Kapital und der andere die Rente. Wer von beiden am besten die Rente und wer das Kapital beziehen soll, hängt vor allem davon ab, welchen Umwandlungssatz die beiden Pensionskassen anwenden, um die Renten zu berechnen. Darum muss man die Konditionen sehr genau vergleichen.

Beim Mischbezug sollten Ehepaare auch genau abklären, welche Leistungen dem überlebenden Partner zustehen. In der Regel bekommen Witwen und Witwer 60 Prozent der Altersrente. Einige Pensionskassen schränken ihre Leistungen jedoch ein, wenn der Altersunterschied zwischen den Eheleuten sehr gross ist oder wenn die versicherte Person erst spät geheiratet hat.

Sie stehen vor der Pensionierung und haben Fragen? Die VZ-Experten beraten Sie bei Ihren wichtigsten Entscheidungen. Rufen Sie an unter 044 207 27 27 und reservieren Sie einen kostenlosen Termin. Oder bestellen Sie das kostenlose Merkblatt:

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Frühpensioniert?

Lehrpersonen, die Mitglied bei LEBE waren, können einen Beitrag aus dem Solidaritätsfonds beantragen. Details finden sich hier.

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Das Schulmuseum in Köniz sucht freiwillig Mitarbeitende

 

Informationen finden sich ebenfalls hier

Interessierte nehmen Kontakt auf mit dem Schulmuseum:

Melde Dich  unter Kontakt auf der Homepage von Schulmuseum Bern

http://www.schulmuseumbern.ch/

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