BLVK 2017 mit 7.5% Rendite

Aus dem Brief der BLVK an ihre Rentnerinnen und Rentner im Januar 2018. H. Herren
Die BLVK konnte 2017 trotz des anhaltend tiefen Zinsniveaus auf den von ihr verwalteten Vermögen eine Rendite von 7.5% erzielen. Besonders zugelegt haben die Aktienmärkte, während die Immobilien in der zweiten Jahreshälfte etwas an Dynamik eingebüsst haben.
Der Deckungsgrad der BLVK stieg von 92.7% im Jahr 2016 auf 94.7% an, trotz der Senkung des technischen Zinses von 3% auf 2.5% per 1. Januar 2017.
Diese Zahlen beruhen auf internen Berechnungen und sind noch nicht revidiert.

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Kapital oder Rente beziehen?

Kapital statt Rente? Das sind die Risiken

Pensionskassen rechnen Guthaben in immer magerere Renten um. Das macht den Kapitalbezug im Vergleich noch attraktiver. Allerdings übernimmt man damit eine Reihe von Risiken, die man sehr genau abwägen muss.

Was bis vor kurzem noch Tabu war, ist heute Realität: Immer mehr Pensionskassen senken ihren Umwandlungssatz auf 5 Prozent. Künftige Rentner müssen also mit deutlich weniger Geld auskommen.

Viele angehende Pensionierte überlegen deshalb, ihr Altersguthaben auszahlen zu lassen und selbst anzulegen. Denn schon eine relativ bescheidene Rendite bessert das Einkommen deutlich auf.

Ein Beispiel: Ein unverheirateter 65-Jähriger hat in seiner Pensionskasse 500’000 Franken angespart. Bei einem Umwandlungssatz von 5 Prozent erhält er 25’000 Franken Rente pro Jahr. Da er die Rente zu 100 Prozent als Einkommen versteuern muss, bleiben ihm bei einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent noch 17‘500 Franken.

Lässt er hingegen sein Guthaben auszahlen, bekommt er nach Abzug der Auszahlungssteuer 462‘000 Franken. Anschliessend muss er das Kapital als Vermögen versteuern. Der Versicherte hat eine statistische Lebenserwartung von 84,2 Jahren. In den verbleibenden 19,2 Jahren kann er sich jedes Jahr 22’515 Franken auszahlen, wenn sein Guthaben 0,5 Prozent Rendite abwirft. Erwirtschaftet er 1 Prozent Rendite, sind es schon 24’995 Franken (siehe Tabelle).

Selbst mit 0 Prozent Rendite bleibt mehr übrig als mit der Rente

Beispiel: Lediger 65-Jähriger mit einer statistischen Restlebenserwartung von 19,2 Jahren*. PK-Guthaben 500’000 Franken, Auszahlungssteuer 7,6%, Kapital nach Steuern 462’000 Franken, abzüglich Vermögenssteuer

* Quelle: Bundesamt für Statistik

Quelle: VZ VermögensZentrum
 

Keine Leistungen im Todesfall

Legt man sein Kapital selbst an, kann man die Anlagen auf seine Situation abstimmen und entscheiden, welche Risiken man eingehen will. Braucht man nicht alles Geld bis zum Tod auf, geht der Rest an die Erben. Andererseits haben die Hinterbliebenen keinen Anspruch auf eine Rente, da die Pensionskasse nicht mehr zuständig ist.

Das grösste Risiko bleibt für Kapitalbezüger aber ein langes Leben. Leben sie deutlich länger als der Durchschnitt, kann ihnen das Geld ausgehen.

Darum ist es oft besser, den Kapitalbezug mit der Rente zu kombinieren. Die Rente sichert die Existenz bis ins hohe Alter, und mit dem ausbezahlten Kapital kann man sich Wünsche erfüllen, die darüber hinausgehen.

Bei Ehepaaren, die sich für einen solchen Mischbezug entscheiden, wählt häufig ein Ehepartner das Kapital und der andere die Rente. Wer von beiden am besten die Rente und wer das Kapital beziehen soll, hängt vor allem davon ab, welchen Umwandlungssatz die beiden Pensionskassen anwenden, um die Renten zu berechnen. Darum muss man die Konditionen sehr genau vergleichen.

Beim Mischbezug sollten Ehepaare auch genau abklären, welche Leistungen dem überlebenden Partner zustehen. In der Regel bekommen Witwen und Witwer 60 Prozent der Altersrente. Einige Pensionskassen schränken ihre Leistungen jedoch ein, wenn der Altersunterschied zwischen den Eheleuten sehr gross ist oder wenn die versicherte Person erst spät geheiratet hat.

Sie stehen vor der Pensionierung und haben Fragen? Die VZ-Experten beraten Sie bei Ihren wichtigsten Entscheidungen. Rufen Sie an unter 044 207 27 27 und reservieren Sie einen kostenlosen Termin. Oder bestellen Sie das kostenlose Merkblatt:

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Anstellungsbedingungen und Vorsorge für Berner Lehrpersonen: unterdurchschnittliche Leistungen zu überdurchschnittlichen Kosten

chzue/ Der Bericht des Regierungsrates über die Anstellungsbe-dingungen für bernische Lehrer hat in der Presse ein bescheidenes Echo gefunden. Nun steht noch die Diskussion im grossen Rat aus. Nirgends ist in der Presse ein Wort verloren worden über die schlechten Pensionierungsbedingungen. Hier ein Zusammenzug über die Leistungen der Pensionskasse im Vergleich mit anderen Kantonen:

Vollständige Berichte über die

Anstellungsbedingungen Berufliche Vorsorge def. 27.Feb.2017

Anstellungsbedingungen Überblick Fazit Handlungsoptionen

Zusammenfassung der Ergebnisse zur Beruflichen Vorsorge zusammengestellt von Christoph Zürcher

  • Arbeitgeber-Gesamtbeiträge: BLVK Platz 8 von 14 Kantonen. Abb.11
  • Arbeitgeber-Vorsorgebeiträge: BLVK Platz 5 von 9 Kantonen (Leistungsprimatskantone nicht berücksichtigt) Abb. 12
  • Arbeitnehmer-Sparbeitrag: BLVK Platz 5 von 9 Kantonen (Leistungsprimatskantone nicht berücksichtigt). Abb.13
  • Arbeitnehmer-Nichtsparbeitrag: BLVK Platz 1 von 9 Kantonen (doppelt so viel wie Durchschnitt). Abb.14
  • Alterskapital im Rücktrittsalter 65 in % des AHV-Lohnes: BLVK Platz 4 von 9 Kantonen. Abb.15
  • Umwandlungssatz im Rücktrittsalter 65: BLVK Platz 9 von 9 Kantonen. BLVK: 5.58, VS: 6.64. Abb.16
  • Altersrente im Rücktrittsalter 65 in % des AHV-Lohnes: BLVK Platz 12 von 14 Kantonen: BLVK: 34,7%. BS 56,1 %. Abb.17
  • Ordentliches Rücktrittsalter: BLVK 65 für Frauen und Männer zusammen mi AG, BL, SG, ZH, alle andern Kantone besser. Tabelle 23
  • Arbeitgeberbeitrag an Überbrückungsrente BLVK: nein zusammen mit 6 andern Kantonen

Fazit:

Die BLVK erbringt im Vergleich mit 13 anderen Kantonen unterdurchschnittliche Leistungen zu überdurchschnittlichen Kosten. Die neue Sanierungsrunde auf 1.1.2017 ist beim Vergleich noch nicht berücksichtigt.

 

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Berufliche Vorsorge der bernischen Lehrkräfte unterdurchschnittlich im interkantonalen Vergleich

Berner Lehrkräfte sind auch als Rentnerinnen und Rentner im interkantonalen Vergleich schlechter gestellt wie dem Bericht des Regierungsrates an den Grossen Rat entnommen werden kann.

Auszug aus dem Bericht des Regierungsrates zur Motion 216-2013, LAGRev12 (Kropf, Bern)

Auf Seite 72 wird die berufliche Vorsorge beleuchtet.

5.2.3 Berufliche Vorsorge
…Der Regierungsrat erachtet eine abschliessende Beurteilung betreffend die berufliche Vorsorge als herausfordernd. Grundsätzlich weist der interkantonale Vergleich auf eine eher unterdurchschnittliche Position der BLVK hin. Die Höhe der Altersrenten im Rücktrittsalter 65 liegt unter dem Mittelwert der Vergleichskantone, zudem sind die Arbeitnehmer-Nicht-Sparbeiträge (Sanierungs- und Finanzierungsbeiträge, Risiko- und Verwaltungskosten) hoch. Dies liegt vor allem an den zu entrichtenden Finanzierungsbeiträgen. Im Quervergleich am tiefsten ist auch der momentane Umwandlungssatz der BLVK. Die resultierende Leistung für die Arbeitnehmenden und die damit verbundenen Kosten für die Arbeitnehmenden stehen dadurch in einem ungleichen Verhältnis. Allerdings stellt das aktuell vorliegende Bild eine Momentaufnahme dar. Verschiedene Kantone haben seit Durchführung des interkantonalen Vergleichs Anpassungen vorgenommen, so dass der Vergleich in den nächsten Jahren anders aussehen könnte.
Angesichts des kürzlich erst eingeführten neuen Pensionskassengesetzes und den damit verbundenen Änderungen betreffend Primat, Anpassung der Beiträge und Leistungen usw. sowie der momentanen Finanzlage geht der Regierungsrat – trotz der geschilderten Ausgangslage – nicht davon aus, dass zurzeit Verbesserungen in diesem Bereich vorgenommen werden können…

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Frühpensioniert?

Lehrpersonen, die Mitglied bei LEBE waren, können einen Beitrag aus dem Solidaritätsfonds beantragen. Details finden sich hier.

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Das Schulmuseum in Köniz sucht freiwillig Mitarbeitende

 

Informationen finden sich ebenfalls hier

Interessierte nehmen Kontakt auf mit dem Schulmuseum:

Melde Dich  unter Kontakt auf der Homepage von Schulmuseum Bern

http://www.schulmuseumbern.ch/

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