Aktuelles Kanton

 

Das Wort hat der Präsident

Sollen Rentnerinnen und Rentner wirklich zur Kasse gebeten werden?

Schlagworte, wie „Junge verlieren Milliarden“ oder „Versicherte zahlen derzeit in der Pensionskasse auch Zuschüsse an Rentnerinnen und Rentner“, erscheinen in immer kürzeren Abständen in der Presse. Jährlich seien durchschnittlich
7 Milliarden Franken umverteilt worden, behauptet die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK).

Wie die OAK zu diesen Zahlen kommt, ist nicht transparent.

Es berührt unangenehm wie Rentnerinnen und Rentner in letzter Zeit systematisch als Profitierende des BVG-Systems dargestellt werden. Solchen tendenziösen Behauptungen muss in aller Schärfe entgegengetreten werden:

  1. Tatsache ist, dass Pensionierte ihre Beiträge zur Sanierung der Pensionskasse bereits leisten, indem sie auf Teuerungszulagen verzichten müssen. Wer zwischen 1990 und 2000 in Rente ging, hat heute, trotz tiefer Teuerung, einen Kaufkraftverlust von gegen 10% hinzunehmen. Dieser Verlust wird in den nächsten Jahren noch anwachsen.
  2. Es ist Tatsache, dass die Generation, die zwischen 1950 und 1970 ins Erwerbsleben eingetreten ist, zu einem grossen Teil die Renten der Vorgeneration pensionierter Lehrerinnen und Lehrer solidarisch mitfinanziert hat.
  3. Es verstösst gegen Treu und Glauben einen Vertrag nicht einzuhalten und später an den Renten herumzuschrauben.
  4. Der Zweck der 2. Säule ist vorrangig die Sicherung der Altersvorsorge. Wer an den Renten rüttelt, arbeitet mutwillig an der Zerstörung der 2. Säule!

Aufgrund der hartnäckig anhaltenden Tiefzinsphase setzte sich die BLVK mit Szenarien für Rentenmodelle – Modelle, die für die künftigen Rentenbeziehenden nur Verschlech-terungen bringen – auseinander. Darüber berichtete die BLVK-Hauszeitung „Nexus“ in der Dezember-Ausgabe 2015.

Aufhorchen lässt der Schluss des Berichtes: „Aus der Sicht der Nachhaltigkeit wäre eine Einbindung der bestehenden Renten wünschenswert. Heute ist nach Art. 65d Abs. 3 BVG die Höhe der Renten bei Entstehen des Rentenanspruchs zu gewährleisten. Sie können also nach deren Festlegung nicht mehr nach unten korrigiert werden.

Allerdings: Gesetze lassen sich ändern“ (!)

Es ist unsere Pflicht, gegen einen willkürlichen Rentenklau zu kämpfen.

Jürg Boss

Hier erscheinen in Zukunft weitere Texte unseres Präsidenten Jürg Boss. Der Countdown läuft…

10…9…8…7…6…5…4….3…2…………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

 

Die PVBL Delegiertenversammlung 2018 in Sumiswald
gehört der Geschichte an. Herzlichen Dank der  durchführenden Region für die Vorarbeiten zur DV.
Die Statutenänderungen wurden gutgeheissen. Die Auflösung der Region der Französischsprachigen ebenso. Margrit Kohler und Willi Kunz wurden als neue Mitglieder  in den Vorstand gewählt.Für den zurücktretenden Präsidenten Werner Hostettler wählten die Delegierten Jürg Boss. Die nächste DV findet 2019 in Thun statt. 
Ein ausführliches Protokoll findet sich hier

 

 

BLVK: Erfolgreiches 2017
Die BLVK konnte 2017 auf den von ihr verwalteten Vermögen eine Rendite von 7.5% erzielen. Der Deckungsgrad stieg von 92.7% auf 94.7% an trotz der Senkung des technischen Zinses von 3% auf 2.5% per 1. Januar 2017.
Weitere Angaben im Menu „Beiträge“       HH

 

Angriff auf bestehende Renten gestoppt

Gemäss Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes können bestehende Renten in der Regel nicht gekürzt werden. Hier geht es zum Beitrag mit einem Link zum  Urteil.

 

Frühpensioniert?
Frühpensionierte Lehrkräfte (Mitglieder von Bildung Bern = EX-„LEBE“) haben die Möglichkeit bei der Solidaritätsstiftung der Gewerkschaft ein Gesuch um einen Beitrag aus dem Stiftungskapital zu erhalten. Details finden sich hier

 

 

NEU: Für Besucherinnen und Besucher der Homepage mit dem Smartphone. WordPress erkennt, ob die Homepage mit dem Smartphone besucht wird.
Die Programmierung bereitet noch Schwierigkeiten. Sollte die Fehlermeldung „404“ Seite nicht gefunden
erscheinen, kann die gesuchte Seite mit der Suchfunktion (Lupe) aufgerufen werden. Am Problem wird gearbeitet.

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